DIE LEHRE ENTDECKEN

IM SINNE DES LEBENS

DIE LEHRE ENTDECKEN

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DIE LEHRE IN DREI SÄTZEN

Die Lehre IM SINNE DES LEBENS – Die Lehre der wirkenden göttlichen Ordnung lässt sich in drei grundlegenden Sätzen zusammenfassen:

01
GOTT

Gott ist die wirkende,
ordnungstragende Einheit des Seins.

02
MENSCH

Der Mensch ist das bewusste Wirkzentrum
dieser Ordnung.

03
SINN

Der Sinn des Lebens ist die bewusste Entwicklung
und Mitwirkung innerhalb dieser Ordnung.

NOCH KÜRZER
GOTT
Einheit
·
MENSCH
Wirkzentrum
·
SINN
Mitwirkung
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Erkenne deinen Platz.
Übernimm Verantwortung nach Maß.
Gestalte, was vor dir liegt.
Nicht gegen das Leben.
Sondern im Sinne des Lebens.
ABER WAS BEDEUTET DAS EIGENTLICH?

FRAGEN, DIE UNS MENSCHEN BEGLEITEN

Wohl jeder Mensch hat sich im Laufe seines Lebens schon einmal Fragen gestellt wie:

Was ist Gott?
Wo ist Gott?
Warum sind wir überhaupt auf dieser Welt?
Hat unser Leben einen Sinn?
Welche Aufgabe hat der einzelne Mensch?
Welche Ordnung steht eigentlich über all den Ordnungen, die wir Menschen selbst geschaffen haben?
DIE ORDNUNG VOR UNSERER ORDNUNG

DER MENSCH FINDET BEREITS ETWAS VOR.

♥

Wir Menschen schaffen Gesetze, Staaten, gesellschaftliche Regeln, wirtschaftliche Systeme, Familienordnungen und viele weitere Strukturen.

Doch keine dieser menschlichen Ordnungen hat das Leben selbst hervorgebracht.

Wir haben nicht erschaffen, dass die Erde sich um die Sonne bewegt.
Wir haben nicht bestimmt, dass aus einem Samen eine Pflanze wächst.
Wir haben nicht festgelegt, dass ein Mensch geboren wird, sich entwickelt, altert und schließlich stirbt.
Wir haben weder Raum noch Zeit erschaffen.

Und wir haben auch jene grundlegenden Bedingungen des Lebens nicht geschaffen, innerhalb derer wir überhaupt erst unsere eigenen Ordnungen errichten können.

Der Mensch kommt also nicht in eine ungeordnete Welt,
die erst durch ihn Ordnung erhält.
WAS DER MENSCH VORFINDET
LEBEN
NATUR
GESETZMÄSSIGKEITEN
ENTWICKLUNG
WERDEN & VERGEHEN
SICH SELBST

Genau an diesem Punkt beginnt die Lehre der wirkenden göttlichen Ordnung.

Sie fragt nicht zuerst danach, was Menschen über Gott glauben sollen.

Was ist die alles tragende Ordnung, innerhalb derer Leben überhaupt möglich ist?
01
GOTT

DIE EINHEIT

„Gott ist die wirkende, ordnungstragende Einheit des Seins.“

Mit diesem Satz beginnt ein anderes Verständnis von Gott.

Gott wird nicht lediglich als eine Gestalt irgendwo außerhalb der Welt verstanden. Nicht als etwas, das nur in Kirchen, Religionen oder bestimmten Vorstellungen zu finden wäre.

Die Lehre richtet den Blick vielmehr auf das Ganze des Seins. Auf jene wirkende und tragende Ordnung, innerhalb derer alles Leben entsteht, besteht, sich entwickelt und vergeht.

Deshalb spricht die Lehre von Gott als der wirkenden, ordnungstragenden Einheit des Seins.

DAS BEDEUTET
Gott ist nicht außerhalb des Lebens zu suchen.
Die Frage nach Gott führt mitten hinein in das Leben.
↓
In seine Ordnung.
↓
In seine Gesetzmäßigkeiten.
↓
In seine Entwicklung und Verbindung.
↓
Und schließlich zum Menschen selbst.

Denn wenn der Mensch Teil dieser Ordnung ist, stellt sich zwangsläufig die nächste Frage: Welche Stellung hat der Mensch innerhalb dieser Ordnung?

02
MENSCH

DAS WIRKZENTRUM

„Der Mensch ist das bewusste Wirkzentrum dieser Ordnung.“

Der Mensch lebt nicht nur innerhalb dieser Welt.

Er kann wahrnehmen.
Er kann nachdenken.
Er kann erkennen.
Er kann entscheiden.
Er kann wirken.

Damit besitzt der Mensch innerhalb seines Lebens einen besonderen Platz.

Er ist nicht Herr über die gesamte Ordnung. Aber er ist ihr auch nicht bedeutungslos ausgeliefert.

Er besitzt einen eigenen Wirkbereich. Und genau dort beginnt seine Verantwortung.

Nicht Verantwortung für alles.
Nicht die Aufgabe, die ganze Welt zu tragen.
VERANTWORTUNG NACH MASS.
Was liegt tatsächlich in meiner Hand?
Was gehört zu meinem Leben?
Was kann ich beeinflussen?
Was muss ich annehmen?
Was kann und sollte ich verändern?
Was gehört nicht in meinen Verantwortungsbereich?
Erkenne deinen Platz. Übernimm Verantwortung nach Maß.

Doch wenn der Mensch einen Platz und einen Wirkbereich besitzt, entsteht daraus unmittelbar die dritte große Frage: Wozu?

03
SINN

DIE MITWIRKUNG

„Der Sinn des Lebens ist die bewusste Entwicklung und Mitwirkung innerhalb dieser Ordnung.“

Sinn bedeutet damit nicht, dass jeder Mensch irgendeine außergewöhnliche oder weltbewegende Aufgabe erfüllen müsste.

Sinn beginnt viel näher.
Wo ein Mensch bewusst an seinem eigenen Leben teilnimmt.
Wo er seine Möglichkeiten erkennt.
Wo er seine Veranlagung entwickelt.
Wo er Verantwortung übernimmt.
Wo er seine Fähigkeiten einsetzt.
Wo er für andere Menschen da ist.
Wo er gestaltet, was tatsächlich vor ihm liegt.

Aus dieser Sicht muss der Mensch den Sinn seines Lebens nicht irgendwo außerhalb seiner selbst suchen.

Er beginnt dort, wo der Mensch seinen Platz erkennt und bewusst innerhalb des Lebens mitwirkt.

DIE PRAKTISCHE BEWEGUNG DER LEHRE
01
ERKENNE DEINEN PLATZ.
02
ÜBERNIMM VERANTWORTUNG NACH MASS.
03
GESTALTE, WAS VOR DIR LIEGT.
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Und darin liegt vielleicht die einfachste Zusammenfassung dessen, was IM SINNE DES LEBENS bedeutet:

Nicht gegen das Leben.
Sondern im Sinne des Lebens.
IM SINNE DES LEBENS